Silvia Klein und Hans-Georg Knaup zu Gast bei der KPV

Auf Einladung der Kommunalpolitischen Vereinigung, KPV, besuchten Hans-Georg Knaup, CDU-Ratsmitglied aus Waltringen und die sozialpolitische Sprecherin der heimischen Christdemokraten, Silvia Klein, die Veranstaltung „Jugendverbandsarbeit – Partnerschaft von Kommunen und Verbänden“ im Düsseldorfer Landtag.

Einen kurzen Einblick in die Historie der Landesjugendarbeit gab Prof. Klaus Schäfer: Die im Landesjugendring vereinten Verbände haben bereits 1945 den Grundstein für ihre bis heute geltenden demokratischen Strukturen geschaffen. 1951 wurde der erste Landesjugendplan aufgestellt. Er wird jeweils zu Beginn der Legislaturperiode für fünf Jahre aufgestellt. Mit den von der Landesregierung zur Verfügung gestellten Mitteln werden alle Verbände der freien Jugendhilfe – also alle Vereine und Verbände, die Jugendarbeit betreiben, gefördert.
Aktuell stellt das Land jährlich 17,3 Mio € für die Jugendverbandsarbeit und 1,5 Mio € für die Unterhaltung der Bildungsstätten zur Verfügung. Diese strukturelle Förderung umfasst 80 % der Finanzmittel. Weitere 20 % fließen in verschiedene Projekte.
Mit der Feststellung: „Man sieht sie (die Arbeit der Jugendverbände) nicht immer auf den ersten Blick – und ob der zweite Blick noch folgt, weiß man nicht.“, forderte er die Jugendverbände auf, sich mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
Hans-Georg Knaup nach der Veranstaltung: „Neben dem Elternhaus können die Verbände den jungen Menschen vor allem in der Lebensphase, da die Bedeutung der Eltern ab- und die der gleichaltrigen Freunde zunimmt, ein zweites Zuhause bieten. Sie sind wirkungsvolle Unterstützer der Familie und tragen zu einem gesunden Klima jeder Gemeinde maßgeblich bei.“
Fragen zur zukünftigen Arbeit der Vereine und Verbände stellt sich Silvia Klein: „Welchen Einfluss hat die Einführung der Ganztagsschulen auf die freie Jugendarbeit?“ und: „Wie ist es zu schaffen, noch mehr Jugendliche von den Vorzügen des Miteinanders vieler Gleichgesinnter und Altersgenossen in einer stabilen Gruppe zu überzeugen?“
Die beiden Christdemokraten sind sich sicher: Die Jugendarbeit hat in Ense einen großen Stellenwert. Politik wie auch Verwaltung werden die Entwicklung in unserer Gemeinde fortlaufend begleiten.

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