" Ich freue mich, dass die Verbundschule in Ense so erfolgreich ist. "

Unser Bild zeigt Barbara Sommer, Dr. Jürgen Rüttgers und Eckhard Uhlenberg
Unser Bild zeigt Barbara Sommer, Dr. Jürgen Rüttgers und Eckhard Uhlenberg
Am Rande einer Veranstaltung des Bildungspolitischen Netzwerkes (BPN) der Nordrhein-Westfälischen CDU überreichte Friedhelm Wüllner die Baupläne und das pädagogische Konzept der Conrad-von-Ense-Schule an Barbara Sommer. Die amtierende Schulministerin unseres Bundeslandes hatte der einstiegen Hauptschule als vierter Schule überhaupt die Genehmigung zur Erweiterung um einen Realschulzweig genehmigt. „ Nehmen Sie meine guten Wünsche mit in Ihre Gemeinde“, so Frau Sommer, die versprach, sich die Unterlagen auf ihrer Weiterfahrt nach Bielefeld anzusehen

.Zuvor erinnerte die Ministerin an den Wandel, dem die Schulen in den letzten Jahren letzten Jahren unterworfen waren. Noch vor 15 Jahren habe es eine Gewaltenteilung gegeben: Eltern erziehen, Schule bildet. Heute wird von Schule beides erwartet. Noch vor wenigen Jahren glaubte man, die besondere Förderung von Schülern diene dazu, vorhandene Defizite auszubügeln. Heute weiß man: Jeder einzelne Schüler ist wichtig. Die Anforderung an jede Lehrkraft heißt: Stärken stärken, Schwächen schwächen. Dazu brauche Schule mehr Zeit und darum habe man 2005 begonnen, für alle Schulformen Ganztagesangebote anzubieten. Heute sind 50 % der Hauptschulen Ganztagsschulen, aktuell wird der Ganztagsbetrieb an Realschulen und Gymnasien bedarfsgerecht ausgebaut. Nicht zuletzt sei es vor fünf Jahren dringend notwendig gewesen, die Zahl der unterrichtenden Lehrer und Lehrerinnen deutlich zu erhöhen. Bisher habe man aus diesem Grunde 8000 zusätzliche Stellen geschaffen.
Barbara Sommer lobte die Schulen in Nordrhein-Westfalen: „Wir haben den Lehrerinnen und Lehrern mit unseren grundlegenden aber notwendigen Reformen in den letzten fünf Jahren viel zugemutet und sie haben sehr gute Ergebnisse geliefert. Noch nie gab es so wenig Schüler ohne Abschluss wie im vergangenen Jahr.“ Für die Zukunft sieht die CDU-Ministerin deshalb keinen Raum für neue Experimente: „Nichts ist so wichtig wie der Unterricht – ganz gleich in welcher Schulform.“ Und den bekomme man in noch höherer Qualität, wenn die Klassen kleiner würden und andere Professionen, insbesondere Sozialarbeiter/innen die Arbeit der Lehrkräfte nachhaltig unterstütze. Dies zu erreichen, sei das vornehmliche Ziel für die nächsten fünf Jahre.

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